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Die chronische Niereninsuffizienz bei älteren Katzen

Die chronische Niereninsuffizienz ist ein weit verbreitetes Problem bei älteren Katzen. Im Alter von 15 Jahren ist bereits eine von drei  Katzen betroffen.

Aufgabe der Niere
Die wichtigste Aufgabe der Niere ist das Filtern der Abfallstoffe aus dem Blut,  welche anschließend mit dem Urin ausgeschieden werden. Würden diese Abfallprodukte im Blut bleiben , käme es rasch zu Vergiftungserscheinungen. Weiteres reguliert die Niere den Wasserhaushalt und verhindert  ein Austrocknen des Körpers. Sie produziert das für den Knochenstoffwechsel wichtige Vitamin D und bildet Hormone die den Blutdruck regulieren und die Bildung der roten Blutkörperchen anregen.

Was bedeutet chronische Niereninsuffizienz?
Man spricht von einer Chronischen Niereninsuffizienz,  wenn die Niere über einen längeren Zeitraum ihre Funktion verliert, das heißt ihre Aufgaben wie das Filtern von Abfallprodukten nicht mehr nicht mehr vollständig erfüllt .  Meist vollzieht sich dieser Prozess schleichend und über mehrere Jahre. Erst wenn 75% des funktionellen Nierengewebes zerstört sind, zeigen unsere Katzen die typischen Krankheitssymptome und sind klinische Labortests auffallend.

Typische Krankheitssymptome

  • Appetitlosigkeit
  • Schwäche
  • Lustlosigkeit
  • Vermehrtes Trinken und erhöhte Urinmenge
  • Erbrechen
  • starker Mundgeruch
  • vernachlässigte Fellpflege

Wie  kann man vorbeugen?
Eine Routineuntersuchung der Niere ab den siebten Lebensjahr der Katze ist sinnvoll. (Blutuntersuchung, Urinanalyse, Blutdruckmessung, ev. Ultraschall) Je früher eine Insuffizienz erkannt wird, um so besser sind die Chancen für ihre Katze.

Behandlung, Heilung?
Verloren gegangenes Nierengewebe kann nicht ersetzt werden. Wichtig ist es daher, die vorhandene Funktion zu erhalten und die Krankheitsentwicklung hinauszuzögern.  Die häufigsten  Behandlungsmaßnahmen dienen dem Ausgleich des Flüssigkeitsverlust, der Senkung des Blutdrucks, der Verminderung des Eiweißverlustes  über die Niere und der Entlastung der Niere durch eine entsprechende Diät . Mit gängigen Medikamenten und einer entsprechenden Diät können viele Katzen mit einer chronischen Niereninsuffizienz erfolgreich behandelt werden.

 

Die Osteoarthrose des Hundes

Was versteht man unter Osteoarthrose(OA)?
Die OA ist eine chronische,  langsam fortschreitende Erkrankung des weichen und knöchernen Anteils eines Gelenkes,  bei der es zum Verlust der Gelenksknorpelsubstanz kommt. Sie verursacht Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit der erkrankten Gelenke.       Betroffen sind sowohl jüngere (22% der Fälle sind unter ein Jahr) als auch ältere Tiere. Besonders häufig tritt die OA im Alter zwischen 8 und 13 Jahren auf. Größere Rassen erkranken häufiger, ebenso leiden auch übergewichtige Tiere öfter an OA.

Woran erkenne ich, dass mein Hund an einer OA leidet?
Je nach Schweregrad der OA kann ein erkrankter Hund eines oder mehrere der aufgelisteten Symptome zeigen:

  • Bewegungsunlust
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen oder beim Sprung ins Auto
  • Steifer Gang
  • Vermehrtes Jammern oder Jaulen
  • Aggressivität
  • Weniger Appetit
  • Aphatie
  • Veränderte Körperhaltung Gelenke
  • Muskelschwund

 

Eine gründliche orthopädische Untersuchung sowie entsprechende Röntgenuntersuchungen können über Vorliegen und Grad einer OA  Aufklärung  geben.

Kann meinem Hund geholfen werden?
Mit Hilfe von entzündungshemmenden und schmerzstillenden Medikamenten kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt und die Lebensqualität ihres Hundes verbessert werden. Ebenso  bringen den Knorpelstoffwechsel unterstützende Medikamente eine Linderung . Auch sie als Hundebesitzer können zur Steigerung des Wohlbefindens ihres Vierbeiners beitragen. Achten sie auf das Gewicht ihres Tieres.   Mäßige, kontrollierte und regelmäßige Bewegung wirkt dem Muskelabbau entgegen. Lieber häufige, kürzere Spaziergänge als energiegeladene Aktionen. Schwimmen eignet sich ebenso als physiotherapeutische Maßnahme.

Wie lange muss ich meinem Hund die Medikamente verabreichen?
Die OA ist ein fortschreitender , degenerativer Prozess. Daher ist eine Langzeittherapie notwendig um Rückfällen vorzubeugen und eine kontinuierliche Verbesserung zu erzielen.